Für die Mobilität der Zukunft in Bietigheim-Bissingen brauchen wir mehr Bus, mehr Fahrrad und mehr Zufußgehen.
So gewinnen wir Lebensqualität durch saubere Luft, weniger Lärm und mehr Platz. Auch Menschen, die kein Auto nutzen können und wollen, sollen sich bequem fortbewegen können.
Damit man gefahrlos mit dem Rad unterwegs sein kann, bedarf es nicht nur weiterer Radwege und -streifen. Auch die vielen Radrouten durch die Wohngebiete müssen attraktiv und sicher werden - beispielsweise mit Fahrradstraßen in der Holzgartenstraße und durch den Aurain.
Das Busnetz soll weiter ausgebaut werden. Wichtig ist für uns Grüne in Bietigheim-Bissingen ein 15-Minuten-Takt über den ganzen Tag, eine Erschließung der Wohngebiete mit Kleinbussen oder Ruftaxis sowie Busspuren für pünktliche Fahrten.
Unser Ziel ist es, das Zufußgehen attraktiver zu machen. Das klappt mit direkten, ansprechenden und barrierefreien Wegen - ohne lange Wartezeiten an Ampeln.
(Um-)Bau von Infrastruktur und Betrieb kosten Geld. Wir setzen uns dafür ein, dass für Bus-, Rad- und Fußverkehr endlich ausreichend Mittel bereitgestellt werden. Und: Der Bus kostet innerorts (trotz StadtTicket) 3,50 €, Autos parken an vielen Orten umsonst. Hier braucht es gerechtere Lösungen bzw. ein Parkraum-Management, zu denen auch Parkgebühren im Altstadtbereich gehören.
Straßenraum und Ampelzeiten sind begrenzt. Deshalb müssen wir die vorhandene Fläche und auch die Grünzeiten umverteilen – und zwar zugunsten des Umweltverbunds aus Bus-, Rad- und Fußverkehr.
Auch das Auto ist wichtig für die Mobilität in unserer Stadt. Aber wir müssen und wollen die Alternativen fördern. Daher stehen wir Grüne in Bietigheim-Bissigen für eine kommunale Verkehrspolitik ein, die Rücksicht auf Mensch und Umwelt nimmt und gute Lösungen für die vielfältigen Mobilitätsbedürfnisse bietet.
Jährliche Anlaufstelle für Second-Hand-Fahrräder: unser Stahlrossmarkt